Artikel bei Multipolar
Der Aufstieg und Fall Joe Bidens oder: Wann Senilität zählt und wann nicht
Joe Biden – ein Mann an der Schwelle zur Altersdemenz – agierte vier Jahre lang als US-Präsident, obwohl sein Zustand von vielen kritischen Beobachtern jahrelang öffentlich thematisiert wurde. Erst ein denkwürdiges TV-Duell sorgte letztlich dafür, dass er nicht zur Wiederwahl antrat. Wie konnte es zu all dem kommen? Welche Rolle spielten Medien, Politik-Netzwerke und Geldgeber der demokratischen Partei? Was war ihr Anteil bei der schnellen Absetzung Bidens im Wahlkampf 2024? Und: Wer regierte eigentlich die USA während Bidens Umnachtung?
Frieden statt Krieg: Mehrheit der Deutschen will andere Ukraine-Politik
Multipolar hat eine repräsentative Umfrage zur Ukraine-Politik der deutschen Regierung durchführen lassen. Nahezu zwei Drittel der Menschen fordern die neue Bundesregierung zum Einsatz für Friedensverhandlungen auf. Eine ebenso große Mehrheit der Befragten lehnt die mögliche Lieferung deutscher Marschflugkörper an die Ukraine ab. Wegen der finanziellen Kürzungen für deutsche Bürger will nur noch eine knappe Mehrheit die Ukraine überhaupt weiter mit Steuergeld unterstützen. Die Umfrage zeigt: Haben die Menschen eine Auswahl, so entscheidet sich die große Mehrheit für Friedensbemühungen statt Kriegsverlängerung.
Multipolar wird Forderungen der Landesmedienanstalt nicht umsetzen
In einem neuen Schreiben wird Multipolar von der Landesanstalt für Medien NRW aufgefordert, Artikel zu überarbeiten und vermeintlich „nachgereichte“ Quellenbelege zu ergänzen. Multipolar hatte die Aufsicht der Behörde jedoch als verfassungswidrig zurückgewiesen und in einem Schreiben der Anstalt gegenüber inhaltlich erläutert, was ohnehin bereits in den Artikeln zu lesen war. Die Multipolar-Herausgeber lehnen auch die erneute Forderung der Behörde ab und streben eine gerichtliche Überprüfung der Rechtsgrundlage an.
„Das Gericht in Kiew hat bestätigt: Maidan-Scharfschützen schossen aus dem Hotel Ukraina“
Vor zehn Jahren sorgte ein Scharfschützenmassaker an Polizisten und Maidan-Aktivisten für eine hochexplosive Atmosphäre auf dem Kiewer Maidan und leitete den zwei Tage später folgenden Putsch gegen die ukrainische Regierung ein. Der Politikwissenschaftler Ivan Katchanovski von der Universität Ottawa erläutert im Interview mit Multipolar den Tathergang, die vorliegenden Beweise, die fragwürdige Rolle der ARD und die Erkenntnisse eines kürzlich ergangenen Kiewer Gerichtsurteils zu dem Massenmord. Die Richter stellten faktisch fest: Rechtsextreme Maidankämpfer schossen aus dem Hotel Ukraina und sind für den Tod von mindestens zehn Menschen verantwortlich.
„False balance“: Evangelische Medien widerrufen ketzerische Thesen zu Impfschäden
Die etablierte Nachrichtenagentur Evangelischer Pressedienst (epd) zieht einen bereits veröffentlichten Artikel über Impfschäden nach mehreren Tagen zurück – ein äußerst seltener Vorgang. Als Grund nennt der Chefredakteur eine vermeintliche „false balance“ im Beitrag. Was bedeutet dieser zuletzt häufiger auftauchende Begriff? Und welche Rolle spielt der frühere Pharma-Manager und Industrielobbyist Andreas Barner, der im Rat der Evangelischen Kirchen Deutschlands (EKD) sitzt?
Die langen Linien der Russophobie
Zukunftsaussichten eines zerstörten Landes
Der Krieg in der Ukraine dauert wahrscheinlich noch Jahre. Die russische Armee wird danach mindestens die südlichen und östlichen Regionen des Landes kontrollieren. Noch zehntausende Menschen werden sterben und weite Teile der ukrainischen Infrastruktur zerstört. Viele Flüchtlinge – vor allem die jungen Menschen – werden unter diesen Bedingungen nicht zurückkehren. Die realistischen Optionen für die politische Zukunft des Staates haben sich nach den ersten Kriegswochen deutlich reduziert. Sicher ist: Die Ukraine, wie sie bis zum 24. Februar 2022 existierte, wird es nicht mehr geben.
Krieg in der Ukraine – Schwarze Tage Europas
Russland hat am 24. Februar die Ukraine angegriffen. Es ist der Versuch Wladimir Putins, die russischen Sicherheitsinteressen mit militärischer Gewalt und unter Bruch des Völkerrechts durchzusetzen. Der Westen trägt durch jahrzehntelange Expansionspolitik und Arroganz eine Mitverantwortung für die jetzige Eskalation. Gewinner sind nun die Scharfmacher auf allen Seiten. Der Krieg wird nicht nur zum Tod vieler Zivilisten, sondern auch in eine neue Rüstungsspirale führen. Ein Kommentar der Multipolar-Herausgeber.
Menschen kontrollieren
Testpflicht an Schulen: Vorstufe zur Kinder-Impfpflicht?
Angriff mit Ansage
Am 9. und 10. Juli veranstaltet das Weltwirtschaftsforum zum dritten Mal die Übung „Cyber Polygon“, die einen Hacker-Angriff mit schwerwiegenden globalen Folgen simulieren soll. Klaus Schwab und weitere Akteure platzieren Cyber-Attacken öffentlich ganz weit oben auf der Liste schwerwiegender Bedrohungen – noch vor Corona. Wörtlich sprechen sie von einer drohenden „Cyber-Pandemie“. Auffällig ist zudem die Einbindung Russlands bei Cyber Polygon. Wie in den Jahren zuvor ist auch diesmal die staatsnahe Sberbank Gastgeber und Initiator des Planspiels.
Der Gleichklang und das Narrativ – Wie Medien Auslandskonflikte strukturieren. Das Beispiel Maidan.
Proteste, Krisen, Kriege: Konflikte in anderen Ländern werden von klassischen Medien nach immer wiederkehrenden Mustern präsentiert. Die hiesige Berichterstattung über die ukrainischen Maidanproteste 2013/14 löste nicht nur eine allgemeine „Vertrauenskrise“ bei deutschen Mediennutzern aus, sondern kann auch als Blaupause zur Erzeugung einer krass-selektiven Medienrealität gelten. Ein Auszug aus dem neuen Sammelband „Macht. Wie die Meinung der Herrschenden zur herrschenden Meinung wird“.
Vom Kindeswohl und von richterlicher Verantwortung
Opfer des Kalten Krieges
Anfang Februar 1959 kamen alle neun Mitglieder einer Ski-Wandergruppe im Ural zu Tode. Was der Gruppe unter Leitung des Studenten Igor Djatlow zustieß, ist bis heute nicht aufgeklärt. Der Fall sticht durch mehrere Auffälligkeiten hervor: Die Teilnehmer starben spärlich bekleidet im Schneetreiben, teilweise barfuß und weit entfernt von ihrem großflächig aufgeschnittenen Zelt, einige Kleidungsstücke waren radioaktiv verstrahlt. Damalige sowjetische Ermittlungen wurden schnell beendet. Viele Hinweise legen nahe: Die Wanderer wurden Opfer des Kalten Kriegs. Unklar bleibt, von welcher Seite die Täter stammten.
Einen Nerv getroffen
In einem Debattenbeitrag wies Multipolar im September 2020 auf das philosophische Mittel der „Schwarzen Wahrheiten“ hin. Effektvoll kann es in Kunstaktionen, Gesprächen oder bei Straßenprotesten genutzt werden, um Menschen aufzurütteln und vor langfristigen Gefahren der Corona-Politik zu warnen. Der Artikel stieß auf großes Leserinteresse und löste zahlreiche kreative Protestaktionen in Deutschland und einigen Nachbarländern aus. Hier ein Blick auf die Aktionen, wie die Medien damit umgingen und was bislang erreicht wurde.
"In den Schulen herrscht heute Willkür"
Mauerfall nach Moskaus Drehbuch?
Der Buchautor Michael Wolski vertritt eine unorthodoxe These: Der Mauerfall war kein Zufall, sondern eine verdeckte Operation der Sowjetunion. Die anschließende deutsche Vereinigung sei von UdSSR und USA bereits jahrelang im Vorfeld vorbereitet und ausgehandelt worden. Im Interview mit Multipolar erläutert der 68-jährige Russlandkenner, dass Michail Gorbatschow die DDR schon seit Jahren loswerden wollte, für die Grenzöffnung aber die DDR-Führung überrumpeln und vor vollendete Tatsachen stellen musste. Ostdeutsche KGB-Mitarbeiter hätten die Maueröffnung vor Ort organisiert. Hatte einer von ihnen am Abend des 9. November 1989 die legendäre Pressekonferenz geleitet?
Schwarze Wahrheiten
Die Straßenproteste gegen die politischen Corona-Maßnahmen verharren in alten Mustern, die die etablierten Akteure nicht überraschen. Für Politik, Polizei und Medien ist es dadurch ein Leichtes, die Querdenker-Demonstrationen in ihren Abläufen zu behindern und in ihrer Außendarstellung zu verzerren. Engagiert und friedlich müssen die Proteste bleiben, aber ansonsten muss sich einiges ändern, um die Öffentlichkeit wirksam wachzurütteln. Als äußerst effizient könnte sich hierzu das Mittel der „schwarzen Wahrheiten“ erweisen. Ein Debattenbeitrag.
Corona macht Schule
Nahezu alle medizinischen Corona-Studien zur Anfälligkeit und Infektiosität von Kindern geben Entwarnung. Trotzdem haben – bis auf Sachsen – sämtliche Bundesländer in der einen oder anderen Form die Maskenpflicht in Schulen eingeführt. Es scheint, als lebten Landespolitiker ihre Profilierungssucht auf Kosten der Schüler aus. Dies wiegt schwer, denn die gesundheitlichen Auswirkungen dieser und anderer Corona-Maßnahmen auf Kinder sind besorgniserregend.
Schaden statt Schutz: Die familienfeindliche Corona-Politik
Das Ende eines Staatsanwaltes - Warum der Fall Trump eigentlich ein Fall Biden ist
Das jüngst gescheiterte Amtsenthebungsverfahren gegen Trump basierte auf einem geleakten Telefonat des US-Präsidenten mit dem ukrainischen Präsidenten Selenskyj. Hintergrund des Telefonats sind politische Verwicklungen von Obamas Vizepräsident Joe Biden und dessen Sohn in der Ukraine. Es geht um die Entlassung eines Staatsanwalts, das Lobbynetz eines Gasunternehmens – sowie um Geopolitik.
Maidan: Historiker auf Linie (Teil 1)
Historiker könnten die geradezu mythische Maidan-Darstellung von Medien und Politik entzaubern. Doch wollen Sie das überhaupt? Ein Blick in die Schriften und Stellungnahmen deutschsprachiger Osteuropawissenschaftler zeigt: Anstatt Meinungsmacher und Märchenerzähler zu korrigieren, orientiert sich die Mehrheit der Historiker an der vorherrschenden Medienerzählung vom guten Maidan.
Eine Auflistung aller meiner Multipolar-Artikel finden Sie auch auf meiner dortigen Autorenseite, die Sie unter diesem Link erreichen.
Stefan Korinth
Freier Journalist
Sozialwissenschaftler

