Artikel bei Multipolar

Einen Nerv getroffen

In einem Debattenbeitrag wies Multipolar im September 2020 auf das philosophische Mittel der „Schwarzen Wahrheiten“ hin. Effektvoll kann es in Kunstaktionen, Gesprächen oder bei Straßenprotesten genutzt werden, um Menschen aufzurütteln und vor langfristigen Gefahren der Corona-Politik zu warnen. Der Artikel stieß auf großes Leserinteresse und löste zahlreiche kreative Protestaktionen in Deutschland und einigen Nachbarländern aus. Hier ein Blick auf die Aktionen, wie die Medien damit umgingen und was bislang erreicht wurde.

veröffentlicht am 26. Januar 2021

"In den Schulen herrscht heute Willkür"

Viele Menschen sind negativ von den politischen Corona-Maßnahmen betroffen. Für Kinder und Eltern sind sie „ein wahrer Alptraum“, sagt Diana Osterhage. Die Heilpraktikerin aus Hannover ist niedersächsische Landesvorsitzende der neuen Partei „die Basis“ und aktiv bei der Bürgerinitiative „Eltern stehen auf“. Im Interview beschreibt Diana Osterhage, wie sie von einer frühzeitigen Maskenträgerin zur Maßnahmenkritikerin wurde, warum Lehrer willkürlich Maßnahmen verschärfen und dass Politiker sich von kritischen Fragen provoziert fühlen.

veröffentlicht am 21. Dezember 2020

Mauerfall nach Moskaus Drehbuch?

Der Buchautor Michael Wolski vertritt eine unorthodoxe These: Der Mauerfall war kein Zufall, sondern eine verdeckte Operation der Sowjetunion. Die anschließende deutsche Vereinigung sei von UdSSR und USA bereits jahrelang im Vorfeld vorbereitet und ausgehandelt worden. Im Interview mit Multipolar erläutert der 68-jährige Russlandkenner, dass Michail Gorbatschow die DDR schon seit Jahren loswerden wollte, für die Grenzöffnung aber die DDR-Führung überrumpeln und vor vollendete Tatsachen stellen musste. Ostdeutsche KGB-Mitarbeiter hätten die Maueröffnung vor Ort organisiert. Hatte einer von ihnen am Abend des 9. November 1989 die legendäre Pressekonferenz geleitet?

veröffentlicht am 9. November 2020

Schwarze Wahrheiten

Die Straßenproteste gegen die politischen Corona-Maßnahmen verharren in alten Mustern, die die etablierten Akteure nicht überraschen. Für Politik, Polizei und Medien ist es dadurch ein Leichtes, die Querdenker-Demonstrationen in ihren Abläufen zu behindern und in ihrer Außendarstellung zu verzerren. Engagiert und friedlich müssen die Proteste bleiben, aber ansonsten muss sich einiges ändern, um die Öffentlichkeit wirksam wachzurütteln. Als äußerst effizient könnte sich hierzu das Mittel der „schwarzen Wahrheiten“ erweisen. Ein Debattenbeitrag.

veröffentlicht am 23. September 2020

Corona macht Schule

Nahezu alle medizinischen Corona-Studien zur Anfälligkeit und Infektiosität von Kindern geben Entwarnung. Trotzdem haben – bis auf Sachsen – sämtliche Bundesländer in der einen oder anderen Form die Maskenpflicht in Schulen eingeführt. Es scheint, als lebten Landespolitiker ihre Profilierungssucht auf Kosten der Schüler aus. Dies wiegt schwer, denn die gesundheitlichen Auswirkungen dieser und anderer Corona-Maßnahmen auf Kinder sind besorgniserregend.

veröffentlicht am 8. September 2020

Schaden statt Schutz: Die familienfeindliche Corona-Politik

Ein Meinungsbeitrag aus dem Corona-Alltag junger Familien: Neun Wochen mit kleinen Kindern dauerhaft zu Hause zeigen, dass die politischen Maßnahmen familienfeindlich, kontraproduktiv und zynisch sind. Sie haben weder etwas mit Gesundheitsschutz noch mit Solidarität zu tun. Familien leiden darunter. Alles wird auf sie abgeladen. Auf die viel beschworene Solidarität können sie lange warten.

veröffentlicht am 20. Mai 2020

Das Ende eines Staatsanwaltes - Warum der Fall Trump eigentlich ein Fall Biden ist

Das jüngst gescheiterte Amtsenthebungsverfahren gegen Trump basierte auf einem geleakten Telefonat des US-Präsidenten mit dem ukrainischen Präsidenten Selenskyj. Hintergrund des Telefonats sind politische Verwicklungen von Obamas Vizepräsident Joe Biden und dessen Sohn in der Ukraine. Es geht um die Entlassung eines Staatsanwalts, das Lobbynetz eines Gasunternehmens – sowie um Geopolitik.

veröffentlicht am 19. Februar 2020

Maidan: Historiker auf Linie (Teil 1)

Historiker könnten die geradezu mythische Maidan-Darstellung von Medien und Politik entzaubern. Doch wollen Sie das überhaupt? Ein Blick in die Schriften und Stellungnahmen deutschsprachiger Osteuropawissenschaftler zeigt: Anstatt Meinungsmacher und Märchenerzähler zu korrigieren, orientiert sich die Mehrheit der Historiker an der vorherrschenden Medienerzählung vom guten Maidan.

veröffentlicht am 22. Januar 2020